Anleitung v2

Direkt am Gerät (Kiosk-Bildschirm) läuft die Bedienoberfläche über http://localhost:5000. Von anderen Rechnern im Netzwerk erreichen Sie dieselbe Oberfläche zusätzlich verschlüsselt:

https://<edge-ip>:5443

Beide Zugänge zeigen dieselbe Anwendung mit denselben Benutzern und Rechten.

Warum HTTPS auf einem eigenen Port?

Einige eingebettete Anwendungen (z. B. der AppStore) benötigen im Browser einen sogenannten sicheren Kontext. Der ist bei http://localhost auf dem Gerät selbst gegeben, bei einem Zugriff über eine LAN-IP jedoch nur mit HTTPS. Die Edge stellt deshalb seit Firmware 2.1.1 beide Zugänge bereit: HTTP auf Port 5000 (lokal/Kiosk) und HTTPS auf Port 5443 (Fernzugriff).

Zertifikatswarnung im Browser

Die Edge erzeugt beim ersten Start ein selbstsigniertes Zertifikat, das alle IP-Adressen des Geräts abdeckt. Ihr Browser zeigt beim ersten Aufruf eine Warnung („Verbindung ist nicht privat”), weil das Zertifikat nicht von einer öffentlichen Zertifizierungsstelle stammt. Das ist im geschlossenen Produktionsnetz erwartetes Verhalten: bestätigen Sie die Ausnahme („Erweitert” → „Weiter zu …”).

Mehrere Netzwerk-Anschlüsse

Eine openXEdge hat bis zu drei LAN-Ports mit eigenen IP-Adressen (typisch: Büronetz, IO-Link-Subnetz, Service-Port). Die Oberfläche — einschließlich aller eingebetteten Anwendungen — ist über jede dieser Adressen erreichbar; verwenden Sie einfach die IP des Ports, mit dem Ihr Rechner verbunden ist. Die Zuordnung der Ports beschreibt Anschlüsse und Verkabelung.

Was tun bei Problemen?

  • Seite lädt nicht → Sind Sie im richtigen Subnetz? Die IP-Adressen aller Ports zeigt das Display der Edge bzw. Einstellungen → Netzwerk.
  • Eingebettete Ansicht bleibt leer (nur bei HTTP über LAN-IP) → Verwenden Sie den HTTPS-Zugang https://<edge-ip>:5443.