Was es ist
Jede openXEdge ist ab Werk so vorbereitet, dass sie sich beim Brinkhaus-FleetManager meldet, sobald sie ins Internet kommt. Das ist die Grundlage für alles, was Sie aus der Ferne unterstützen lassen wollen — Fern-Diagnose, Update-Empfehlungen, Notfall-Reparatur.
Voraussetzungen
Damit es funktioniert, müssen drei Dinge gleichzeitig erfüllt sein:
- 24 V Strom an der Edge.
- Eth2 (mittlerer Port) hängt an einem DHCP-Server, der eine Firmen-IP vergibt und Internet-Zugriff erlaubt — typisch ein Office-Switch hinter Ihrem Firmen-Router.
- Die Maschinen-ID ist auf der Edge gesetzt (siehe Erste Inbetriebnahme, Schritt 2 — Geräteaktivierung).
Sind alle drei gegeben, schickt die Edge alle paar Minuten ein Heartbeat an den FleetManager mit Versionen, IP-Adressen und Selbstdiagnose. Brinkhaus-Personal sieht Ihre Edge dann in der zentralen Übersicht:

Was Brinkhaus-Personal damit sehen kann
Pro Edge in der zentralen Sicht:
- Status-Punkt (grün/gelb/rot) — auf einen Blick, ob die Edge noch online ist und ob sie Probleme meldet.
- Versionsstände aller laufenden Container (
bos-mainui,bos-updateservice,datastore,idea4sbridge, …). - Letzter Heartbeat-Zeitpunkt — wenn der älter als ein paar Minuten ist, ist die Edge offline oder hat keinen Internetzugriff mehr.
- Alle aktuellen IP-Adressen der Edge — hilfreich, wenn die Office-IP per DHCP wechselt.
- Selbstdiagnose-Meldungen — dieselben Codes, die Sie auch unter Diagnose lesen sehen.
Was die Edge selbst überträgt
Die Inhalte sind absichtlich knapp:
- Versionsstände, IPs, Heartbeat-Zeit, Selbstdiagnose-Codes.
- Keine Sensormesswerte, keine Prozessdaten, keine persönlichen Daten.
Heißt: der FleetManager ist eine Wartungsebene für die Edge selbst, nicht ein Datenarchiv für Ihre Produktion. Ihre Messwerte bleiben in der Edge (und in dem, was Sie darüber per Datenexport aktiv hinausschicken).
Edge-seitig kontrollieren
Auf der Edge sehen Sie Ihren Anteil unter Einstellungen → Fleetmanagement. Customer Name ist read-only (durch Stream gesetzt — z. B. gmn), Machine ist die ID, die diese Edge in der Flotte identifiziert. Mehr dazu unter der Tutorial-Seite Erste Inbetriebnahme.
Wenn die Edge offline geht
In der zentralen Sicht (Bild oben) sind Edges, deren letzter Heartbeat zu lange her ist, mit einem roten Status-Punkt markiert (im Beispiel e000002 und e000003). Brinkhaus-Personal sieht das sofort und meldet sich proaktiv — typische Ursachen sind ausgefallene Switches, vergessene Stromzufuhr oder ein Firmen-DHCP, der den Pool gewechselt hat.
Hilfe anfragen
Geben Sie der Hotline:
- die Maschinen-ID (steht auf der Edge unter Einstellungen → Fleetmanagement und ist auch der Name in der Fleet-Übersicht),
- den groben Symptomsatz (“Grafana leer”, “Update bricht ab”),
- die zuletzt versuchte Aktion.
Die Hotline kann parallel die Diagnose im FleetManager mitlesen — meist ist das schon genug, um das Problem zu lokalisieren, ohne dass jemand vor Ort sein muss.